Winckelmann-Museum

Winckelmann-Gesellschaft e.V. mit Winckelmann-Museum
Winckelmannstr. 36-38
39576 Hansestadt Stendal
T | 03931 215226
E | info@winckelmann-gesellschaft.com
I  | www.winckelmann-gesellschaft.com

Öffnungszeiten:
Di - So 10:00 - 17:00 Uhr
Gruppen- und Einzelführungen auf telefonische Anfrage.

Das Museum befindet sich an der Stelle des Geburtshauses von Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) und widmet sich dem Leben und Werk des Begründers der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte. Spannungsvoll inszeniert, bietet die ständige Ausstellung neben den zahlreichen hochwertigen Exponaten multimediale Stationen und spezielle Angebote für Kinder.

Im Dachgeschoss befindet sich der Ausstellungsbereich „8000 Jahre Kunst – das Mäzenaten-Museum“. Er zeigt in kleineren Sammlungskabinetten Kunstwerke und Künstlernachlässe quer durch die Kunstgeschichte – von der Antike bis in die Moderne. Die Exponate wurden von Mitgliedern der Winckelmann-Gesellschaft dem Haus großzügig gestiftet.

Außerdem präsentiert das Museum mehrmals im Jahr Sonderausstellungen, oft mit internationaler Beteiligung.

Im Kinder- und Familienmuseum „Unter dem Vulkan“ haben Kinder, Jugendliche und Familien viele Möglichkeiten, die Welt der Antike hautnah zu erleben. Hier wird die Zeit des antiken Rom interaktiv erfahrbar und lebendig; die Kinder lernen die Inhalte spielerisch, quasi nebenbei.

Leistung Festtagsbutton

Im Winckelmann-Museum erhältst du gegen Vorlage des Festtagsbutton dein Eintrittsticket mit 2 € Ermäßigung.

Auch das Außengelände des Museums hält viele Attraktionen bereit: Im Winckelmann-Park steht das größte begehbare Trojanische Pferd und gibt einen schönen Blick über die Hansestadt. Mit einer Höhe von 15,60 m ist es das größte Trojanische Pferd der Welt und hat es damit sogar ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Der Park bietet u.a. auch ein Hörtheater, eine Spielstraße für Kinder und ein Labyrinth. Kleine Archäologen können sich im „Archäologencamp“ als Forscher ausprobieren.

Entspannung finden die Besucher im Museumsgarten. Er ist ausgestattet mit einem dorischen Portal, Skulpturen und einem Götterzelt, wo in den Sommermonaten schöne Freiluftveranstaltungen stattfinden. Auch der Skulpturenhof lädt als stimmungsvoller Ort zum Verweilen und zu Freiluftkonzerten ein. Außerdem wird hier ein Ensemble von modernen Skulpturen präsentiert. Zwei Bronzeplastiken mit Darstellung antiker Figuren können von Blinden als Tastfiguren erfasst werden können. Auf Knopfdruck am Sockel erzählen die Figuren ihre Geschichte.

Apropos blinde Besucher: Das Museum ist weitgehend barrierefrei. Die Bereiche werden für mobilitätseingeschränkte Gäste durch einen Aufzug erschlossen. Die Winckelmann-Ausstellung bietet für Blinde und Sehschwache taktile Orientierungspläne, einen Audioguide, Tastexponate und Soundstationen. Auch der Museumspark ist taktil und mit Brailleschrift ausgestattet. Für Gehörlose steht im Foyer ein Tablet mit einer gebärdensprachlichen Einführung zur Verfügung.